Online Texte und Snackable Content für unser Seamless Life

Online Texte und Snackable Content für unser Seamless Life

Online Texte und Snackable Content für unser Seamless Life

Meine persönlichen Online-Lesegewohnheiten

Wenn ich im Bett liege, rezipiere ich zu 90% Online Texte mobil und wünsche mir Snackable Content! Wenn ich daran denke, wie und wo ich meinen Content lese, muss ich oft über mich schmunzeln. Da ich ein Seitenschläfer bin, habe ich immer wieder mit Erscheinungen einseitiger Blindheit zu kämpfen. Wenn das eine Auge durch das Iphone einseitig im Liegen belichtet wird und das andere Auge durch das Kopfkissen verdeckt wird, kann es kurzzeitig zu einer einseitigen Blindheit kommen (Forscher berichten). Die Iphone-Blindheit verschwindet jedoch nach wenigen Minuten.

 

 

Wie äußert sich das Leseverhalten von Online-Skimmern?

Der erste Blick von Online-Lesern richtet zu 78 Prozent auf visuelle Textelemente beispielsweise Überschriften, Bildunterschriften und Teaser. Ein Online-Leser überblickt einen Text, indem er nach bestimmten Schlagworten oder aussagekräftigen Bildern sucht, auf Links klickt, auf der Seite herum scrollt. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass ein Nutzer zunächst einen Text “skimt” und ihn nicht linear von oben nach unten liest. Sie werden deshalb oft als Scan-Leser bezeichnet. Von Stichwort zu Stichwort hangeln sie sich durch die Texte, um die wichtigen Botschaften auf den ersten Blick erfassen zu können.

 
 

Snackable Content für unser “Seamless Life” 

Ein weiteres Merkmal eines Online-Lesers ist seine signifikant schnelle Lesezeit. In der Regel möchte er Inhalte kurz und effektiv konsumieren. Die Metropolitans und Städter von heute wünschen sich ein möglichst nahtloses Leben, welches auch “Seamless Life” genannt wird. Der Stellenwert von Snackable Content im Rahmen einer effektiven Zeitnutzung wird deshalb immer größer. 

 

Gestalten Sie den perfekten Online-Text und Snackable Content

Ganz allgemein gilt: Das Wichtigste, die für die Zielgruppe relevanten Inhalte stehen immer am Anfang des Textes, das Unwichtige am Schluss, wobei Unwichtiges immer überdacht werden sollte.

Auch Fließtexte langweilen den Online-Leser. Die Texte sollten sich deshalb möglichst kurz halten. Sätze sollten möglichst kurz und frei von überflüssigen Nebensätzen geschrieben werden. Idealerweise besitzt ein Satz auch nur eine Information. Außerdem wird die Orientierung für den Leser schwieriger. Komplizierte Wörter und lange Absätze sollten Sie daher unbedingt vermeiden. 

 

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Wie gestalte ich den optimalen Online-Content? 

Textstrukturierung
Maximale Menge (mit Leerzeichen)
Überschrift

150 Zeichen

Zwischenüberschrift

50 Zeichen

Überschrift in Teaser-Gruppe

60 Zeichen

Überschrift Links

50 Zeichen

Teaser

180 bis 600 Zeichen

Volltext

1.500 bis 2000 Zeichen

Absatzlänge

300 bis 350 Zeichen

Satzlänge

6 bis 15 Wörter

Vorspann

200 bis 300 Zeichen

Die Formulierung der idealen Headline

Das Augenmerk des Online-Leser ist zunächst immer auf die Headline gerichtet. Nutzen Sie die Chance und verpacken Sie deshalb die wichtigste Botschaft mit individuellen Wortkreationen in der Headline! Auch hier gibt es einige Richtwerte, an denen man sich orientieren kann. Headlines sollten immer ein Extrakt des Inhalt des Absatzes darstellen. Eine Überschrift sollte möglichst lebendig, kurz und knackig mit maximal 25 Zeichen beschrieben werden. Der Online-Leser soll zum Klicken animiert werden. Dies kann im Rahmen einer Vorteilskommunikation passieren. Hier müssen Sie sich also unweigerlich die Frage stellen: Was ist der effektive Vorteil für den Kunden? 

 

Punkt, Komma, Strich – So geht es nicht!

Das wohl stärkste Satzzeichen in einem Beitrag ist das Ausrufezeichen. Es dient der Wiedergabe der Befehlsform und kommt sonst nur in wörtlichen Zitaten vor. Viele Ausrufezeichen in einem Text machen diesen jedoch nicht stärker, sondern nehmen den Ausrufezeichen ihre Bedeutung. Daher setzen Sie Ausrufezeichen eher sparsam ein. Das gleiche gilt für Gedankenstriche, Doppelpunkte und ähnliche Zeichen für gezielte Hervorhebungen.

 

Fachbegriffe und Fremdwörter

Redakteure sollten Fachbegriffe, die der Endkonsument nicht versteht, besser vermeiden. Auch Abkürzungen, die nicht im Duden stehen, sind tabu. Wenn Sie für ein Fachpublikum ein Whitepaper schreibt, ist es natürlich vollkommen in Ordnung! Behalten Sie also immer Eure Zielgruppe im Blick.

 

 

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